Die Weinhefe

Ich halte die Weinhefe für eines der bedeutendsten, wichtigsten und auch spannendsten Themen bei der Weinbereitung. Treffen sich Kellermeister zum fachlichen Austausch ist auch dort die Weinhefe oftmals ein Thema. Darum darf es nicht verwundern dass die Weinhefe auch einen großen Platz in meinen Weinseminaren innehält.

Weinhefe kann über die natürliche Weinhefepopulation auf den Trauben in den Most gelangen und die Gärung in Gang setzen, dann sprechen wir von von einer Spontangärung. Sie kann aber auch wie in meinen Seminaren demonstriert, als Trockenreinzuchthefe dem Most zugesetzt werden. Trockenreinzuchthefen sind aus der Natur selektionierte Hefestämme die allerdings industriell vermehrt werden. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile die im Weinseminar erläutert werden

Weinhefe muss man fühlen, schmecken und riechen, darum mache ich in jedem Seminar einen Hefeansatz, so kann jeder Teilnehmer direkt am Tisch erleben wie eine Weinhefe funktioniert.
Dafür bringe ich eine Trockenreinzuchthefe mit, mit einem handelsüblichen Traubensaft wird dann die Weinhefe angesetzt und das Naturschauspiel mitten auf dem Tisch kann beginnen 🙂

1. Trockenreinzuchhefe und ein temperiertes Traubensaft-Wasser Gemisch

2. Trockenreinzuchthefe einschütten

3. 15 Minuten stehen lassen, die Weinhefe wird rehydratisiert und beginnt schliesslich zu arbeiten. Der Traubensaft trübt sich zusehends ein
Weinhefe3

4. Den Weinhefeansatz gut durchrühren

5. Warten und der Weinhefe beim arbeiten zusehen und wer mag kann riechen, probieren und schmecken ….

Es ist für die meisten Teilnehmer wie auch für mich immer wieder faszinierend zu sehen wie aus ein paar unscheinbaren Hefekörnchen der Gärprozess einsetzt.

Wer das einmal erleben möchte, wer sehen, riechen und schmecken will wie mit der Weinhefe der Grundstein der Weinbereitung gelegt wird muss ein Seminar bei mir buchen, denn das gibt es nur bei „Ein Kellermeister packt aus und erklärt wie Wein gemacht wird

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